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00009038
erschöpft
Ich hatte gerade mein coming out in meiner Familie.
Unfreiwillig, ich wurde gefragt, ich hab ja gesagt. Meine Mutter hat nur mehr geheult und gesagt, dass sie es schon länger weiss, deßhalb geht sie zum Psychiater.
Mein Vater nimmt es schweren Herzens, aber doch auf. Er ist zu mir ins Zimmer gekommen und hat mir einen Kuss auf dir Stirn gedrückt und gesagt "Gute Nacht, Mädchen". Bei meiner Mutter habe ich leider vergeblich drauf gewartet, aber ich weiß, das legt sich.

Nur warum gerade jetzt, wo doch alles so gut lief mit meiner Familie? Vor allem mit meiner Mutter, mit er es immer Probleme gab. Ich könnte heulen. Ich habe geheult, so viel, da ich jetzt furchtbares Kopfweh habe. Ich schäme mich dafür, dass ich sie so oft angelogen habe, um meine Beziehung mit meinem Mädchen zu verheimlichen.

Aber es wird alles wieder. Ich habe momentan in meinem sms-posteingang nur Nachrichten von meinen Freunden, die sagen, dass sie mich auf Teufel komm raus unterstützen, dass sie mir helfen und mich trösten werden, egal wann, wo, wie.
Und dafür sind schwere Zeiten unentbehrlich. Die Freude, die man hat, wenn man merkt, das man, wenns drauf ankam, nie allein war.
Ich liebe meine Familien, beide, die angeborene und die, die ich mir aussuchen konnte. Erstere wird zeigen, ob sie mich auch so lieben kann wie immer; bei der zweiten werde ich bis zu meinem lebensende versuchen, jedem einzelnem Mitglied ein Stück vom Glück zu geben. Und ihnen in schweren Zeiten zeigen, dass sie nie allein sind.

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erschöpft
Ich hatte gerade mein coming out in meiner Familie.
Unfreiwillig, ich wurde gefragt, ich hab ja gesagt. Meine Mutter hat nur mehr geheult und gesagt, dass sie es schon länger weiss, deßhalb geht sie zum Psychiater.
Mein Vater nimmt es schweren Herzens, aber doch auf. Er ist zu mir ins Zimmer gekommen und hat mir einen Kuss auf dir Stirn gedrückt und gesagt "Gute Nacht, Mädchen". Bei meiner Mutter habe ich leider vergeblich drauf gewartet, aber ich weiß, das legt sich.

Nur warum gerade jetzt, wo doch alles so gut lief mit meiner Familie? Vor allem mit meiner Mutter, mit er es immer Probleme gab. Ich könnte heulen. Ich habe geheult, so viel, da ich jetzt furchtbares Kopfweh habe. Ich schäme mich dafür, dass ich sie so oft angelogen habe, um meine Beziehung mit meinem Mädchen zu verheimlichen.

Aber es wird alles wieder. Ich habe momentan in meinem sms-posteingang nur Nachrichten von meinen Freunden, die sagen, dass sie mich auf Teufel komm raus unterstützen, dass sie mir helfen und mich trösten werden, egal wann, wo, wie.
Und dafür sind schwere Zeiten unentbehrlich. Die Freude, die man hat, wenn man merkt, das man, wenns drauf ankam, nie allein war.
Ich liebe meine Familien, beide, die angeborene und die, die ich mir aussuchen konnte. Erstere wird zeigen, ob sie mich auch so lieben kann wie immer; bei der zweiten werde ich bis zu meinem lebensende versuchen, jedem einzelnem Mitglied ein Stück vom Glück zu geben. Und ihnen in schweren Zeiten zeigen, dass sie nie allein sind.

Geständnis
Das Geständnis ist das Einräumen eines bestimmten Sachverhaltes, das dem Gestehenden zur Last gelegt wird.
Bereits im Römischen Recht wurde der Satz Confessio est regina probationum (Das Geständnis ist die Königin der Beweismittel) geprägt.
Das Geständnis kann sowohl im Zivilprozess als auch im Strafverfahren eine Rolle spielen. Den gewichtigeren Anteil nimmt das Geständnis im Strafverfahren ein.
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